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Der neue erste Mann der Tories

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Der neue erste Mann der Tories

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Selbst vor der eigenen Haustür von Kameras und Mikrofonen umstellt – an dieses Schicksal eines Spitzenpolitikers wird sich David Cameron nun wohl gewöhnen müssen. Mit 39 war er der jüngste unter den Anwärtern auf das Amt des Konservativen Parteiführers. Jung, dynamisch – da nennen ihn manche schon den “Tony Blair der Tories” – und sie verfolgen ihn natürlich mit der Frage, wie er seine Zukunft sieht. “Sehr viel Arbeit, keine Nachlässigkeiten zulassen” sagt er, und weiter:” Ich setze nichts als gegeben voraus, ich muss heute noch mit viel mehr Leuten reden.” Sprichts – und wendet der Pressemeute den Rücken.
Politische Kurzbiografie: Gleich nach dem Studium, abgeschlossen mit Diplomen in Philosophie, Wirtschaft und Politik, wurde er Mitarbeiter erst beim Finanz- und später beim Innenminister. Als 1997 die Tories die Wahlen verloren, wechselte Cameron zum Carlton-Konzern. 2001 wurde er erstmals ins Unterhaus gewählt.

Mehr als für seine Leistungen interessieren sich manche Leute für angebliche Jugendsünden. Da tönt ihm die Frage entgegen:” Haben sie nun Drogen genommen, ja oder nein ?Antwort des Polit-Profis:“Es ist an der Zeit, sich mit den ernsthaften Themen zu beschäftigen.Bei dieser Wahlen geht es darum, den zu finden, der die besten Aussichten bietet, die Konservativen zu modernisieren.”

Beifall bekommt er immer wieder für seine These, die Partei müsse zeigen, “dass sie nicht nur an das ICH sondern auch an das WIR in der Gesellschaft glaubt.”