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Thailänder an Vogelgrippe gestorben.

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Thailänder an Vogelgrippe gestorben.

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In Thailand ist ein Mann an der Vogelgrippe gestorben. Wie die Regierung in Bangkok mitteilte, handelt es sich dabei um das 13te Opfer, das das Land zu beklagen hat. Bei ihm wurde das gefährliche H5N1- Virus nachgewiesen. Die Behörden lassen nun das Geflügel in der betroffenen Region töten. Bei dem Verstorbenen handele es sich um einen Mann, der Kampfhähne züchtete und einige Tiere offenbar selbst geschlachtet hatte. Die Familie des 48-jährigen ist für 21 Tage unter Quarantäne. Es handelt sich um das erste Opfer der Vogelgrippe in Thailand seit einem Jahr. In Asien wütet die Krankheit bereits seit vielen Jahren, 1997 hat sich in Hong Kong ein kleiner Junge mit dem Virus infiziert. Asien, und da insbesodnere China, gilt als Brutstätte für neue Erreger. Die Regierungen der Länder der Region unternehmen nun alles, um eine weitere Verbreitung zu stoppen.Die vietnamesische Polizei brachte einen Container mit infiziertem Geflügel aus China an der Landesgrenze auf. Und auch die Küstenwache in Taiwan entdeckte auf diesem in Panama gemeldeten Frachter rund tausend Vögel, die das gefürchtete H5N1- Virus in sich trugen. Die Tiere wurden noch auf dem Schiff getötet.