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Wilma hat Küste Mexikos weiter fest im Griff

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Wilma hat Küste Mexikos weiter fest im Griff

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Binnen weniger Stunden hat Wirbelsturm Wilma ganze Regionen auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan verwüstet. Besonders stark getroffen ist der Urlaubsort Cancun. In der Stadt stand das Wasser meterhoch und erreichte bei einigen Hotels in Strandnähe das dritte Stockwerk. Zur Insel Cazumel haben die Behörden den Kontakt verloren. Wilma hat sich zwar leicht abgeschwächt, von der Stärke 4 auf die Kategorie 3, bewegt sich aber mit rund 5 Kilometern pro Stunde nur sehr langsam und ist daher umso zerstörerischer. Dazu fielen stellenweiseinnerhalb eines Tages mehr als 1500 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Wilma soll über Kuba nach Florida weiter ziehen. Die Meteorologen befürchten, dass der Hurrikan über dem Meer wieder an Kraft gewinnt. In Kuba evakuieren die Steitkräfte ganze Landstriche. 400tausend Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Nach den schweren Regenfällen der vegangenen Tage steht der Westen des Landes unter Wasser. Auch in Florida fliehen die Menschen vor dem Sturm. Die Behörden haben die ersten Evakuierungen angeordnet, einige Inseln der Florida Keys sind geräumt, woanders versuchen die Menschen, ihre Häuser zu sichern. Wilma wird im Laufe des Montags in Florida erwartet.