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Hurrikan Wilma bedroht Kuba und Florida

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Hurrikan Wilma bedroht Kuba und Florida

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Der heranrückende Hurrikan Wilma hat im Westen von Kuba enorme Regenfälle verursacht. Die westlichen Küstenorte wurden evakuiert: Insgesamt 560.000 Menschen wurden ins Landesinnere gebracht, allein 250.000 aus der am meisten bedrohten Provinz Pinar del Rio.

Die meisten Evakuierten kamen bei Verwandten oder Freunden unter; außerdem wurden für solche Fälle vorgesehene Notunterkünfte geöffnet. Auch im US-Bundesstaat Florida bereitet man sich auf den Hurrikan vor. Für einige Gebiete wurden Evakuierungen angeordnet. Häuser wurden mit Sandsäcken gegen die befürchteten Wassermassen abgesichert. Alle Touristen wurden angewiesen, die Inselkette der Florida Keys zu verlassen.

Meteorologen erwarten, das Wilma am Montag Florida erreicht. Das Auge des Hurrikans bewegt sich nur sehr langsam. Dadurch verursacht er auf seinem Weg besonders große Schäden. Im Südosten Mexikos kostete der Sturm mindestens acht Menschen das Leben. Häuser und Wohnungen von mindestens einer Millionen Menschen wurden beschädigt.

In der besonders schwer betroffenen Stadt Cancun kam es zu einer Welle von Plünderungen; nach Polizeiangaben wurden fünfzig Personen festgenommen.