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Sechs Tote an mexikanischer Karibikküste durch Hurrikan Wilma

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Sechs Tote an mexikanischer Karibikküste durch Hurrikan Wilma

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Der Hurrikan “Wilma” hat an der Karibikküste Mexikos mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Auf der Halbinsel Yucatan wurden die Häuser und Wohnungen von mindestens einer Millionen Menschen beschädigt; dies erklärte der Gouverneur des betroffenen Bundesstaates in einer ersten Bilanz.

Zwei Menschen starben bei der Explosion eines Gastanks auf der Insel Cozumel. In der besonders schwer betroffenen Stadt Cancun kam es zu einer Welle von Plünderungen; nach Polizeiangaben wurden fünfzig Personen festgenommen. Das Auge des Wirbelsturms bewegt sich nur sehr langsam. Meteorologen erwarten, das Wilma nach Nordosten in Richtung Kuba und Florida weiterzieht. In Kuba mussten weit mehr als eine halbe Millionen Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Ein von dem Hurrikan abgesetzter kleinerer Wirbelsturm erreichte die Insel bereits und brachte mindestens zwanzig Häuser zum Einsturz. In Kuba und auch im US-Bundesstaat Florida werden schwere Niederschläge und Überschwemmungen erwartet. In Florida werden Häuser mit Sandsäcken gegen die befürchteten Wassermassen abgesichert. Für einige Gebiete wurden Evakuierungen angeordnet. Alle Touristen wurden angewiesen, die Inselkette der Florida Keys zu verlassen.