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Gefährliches Vogelgrippe-Virus in Grossbritannien

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Gefährliches Vogelgrippe-Virus in Grossbritannien

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In Grossbritannien ist das auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen worden. Träger des Virus war ein Papagei aus Südamerika, der auf einer Quarantänestation an der Vogelgrippe gesorben ist. Da der Papagei die Quarantänestation nicht verlassen hatte, gilt Grossbritannien trotz der Entdeckung des Virus weiter als frei von der Vogelgrippe. Ein Totalverbot für den Import wilder Vögel in die EU werde immer dringender, sagten britische Veterinäre. Ein entsprechender Beschluss der EU-Komission könnte schon Anfang dieser Woche gefasst werden, hiess es. Ausser in Grossbritannien ist H5N1 bislang in Russland, der Türkei und Rumänien nachgewiesen worden. In den hell markierten Ländern hat es Fälle von Vogelgrippe gegeben.So auch in Schweden. In Eskilstuna war eine Ente gefunden worden, die an der Vogelgrippe verendet ist. Nach Behördenangaben war sie mit einer schwächerenForm des Virus infiziert, die für Menschen nicht gefährlich ist. In Kroatien wurde die Vogelgrippe bei sechs toten Schwänen entdeckt. In einem Umkreis von drei Kilometern um den Fundort wurde sämtliches Geflügel getötet. Auch hier konnte der gefährliche Virus-Untertyp H5N1 nicht nachgewiesen werden. Dennoch soll heute ein von der EU verhängtes Importverbot für Geflügel aus Kroatien in Kraft treten.

Währenddessen wird ab heute in der kanadischen Stadt Ottawa über eine globale Strategie gegen die Vogelgrippe beraten.