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Hurrikan Wilma tobt über Florida

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Hurrikan Wilma tobt über Florida

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Hurrikan Wilma hat Florida erreicht. Im Südwesten des US-Bundesstaates machte sich der Wirbelsturm bereits Stunden zuvor mit meterhohen Flutwellen bemerkbar. Das Auge des Hurrikans bewegte sich langsam ostwärts in Richtung des dichtbesiedelten Gebiets von Miami. Der US-Katastrophenschutz stellte große Mengen von Hilfsgütern an einem Militärstützpunkt in Florida bereit. Der Gouverneur des Bundesstaates, Jeb Bush, forderte die Einwohner eindringlich auf, die Räumungsanordnungen zu befolgen: Der Hurrikan komme mit tödlichen Windstärken. Manche dächten vielleicht, sie könnten das durchstehen, doch das sollten sie lieber nicht denken. Ingesamt wurden 160.000 Menschen aufgefordert, sich vor dem Wirbelsturm in Sicherheit zu bringen. Doch viele blieben an der Küste. Wilma hatte sich über Mexiko leicht abgeschwächt, konnte aber über den warmen Gewässern der Karibik wieder zulegen. Der zweite durch die Karibik ziehende Wirbelsturm “Alpha” hat unterdessen seine Kraft verloren. Zuvor hatte er in der Dominikanischen Republik und in Haiti mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Durch den Hurrikan Wilma kamen in Mexiko nach offiziellen Angaben drei Menschen ums Leben. Besonders schwer betroffen war die Stadt Cancun. Dort kam es auch zu Plünderungen.