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"Wilma" spült in Florda tausende Menschen in Notunterkünfte

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"Wilma" spült in Florda tausende Menschen in Notunterkünfte

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Zehntausende Einwohner Floridas sind auf der Flucht vor dem Wüten “Wilmas”. Schulen, Kirchen und Sporthallen wurden zu Notunterkünften umfunktioniert. Anders als bei Hurrikan Katrina scheinen die Behörden diesmal besser vorbereitet zu sein. Die geflohenen Personen werden registriert und mit dem Notwendigsten versorgt.

Eine Frau sagt, sie sei mit ihrer Mutter und sieben Kindern hierher gekommen, weil sie Hilfe brauchen. Und eine andere macht sich große Sorgen darüber, ob sie ihr Zuhause nach dem Sturm noch vorfinden wird.

“Wilma” hat in weiten Teilen Südwest-Floridas die Energieversorgung zusammenbrechen lassen. Hunderttausende Menschen sind ohne Strom. Erst nach dem Abziehen des Hurrikans kann mit den Reparaturarbeiten begonnen werden, hieß es. Die aus ihren Häusern geflohenen Menschen wie Jack Able sind froh, in den Notunterkünften alles vorzufinden.

Hier könne niemand mehr ein Haar in der Suppe finden. Rund 160 000 Menschen in Florida waren aufgefordert worden, sich vor dem Monsterhurrikan in Sicherheit zu bringen. Viele Bewohner ignorierten jedoch den Aufruf. Es wird deshalb befürchtet, dass es in Florida nicht bei dem einen bislang in Coral Springs geborgenen Todesopfer bleiben wird.