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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich in New York erstmals mit dem

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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich in New York erstmals mit dem

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Untersuchungsbericht zum Mordkomplott gegen den libanesischen Ex-Regierungschef Rafik Hariri befasst. Der Leiter der Untersuchungskommission, der Berliner Oberstaatsanwalt Detlev Mehlis, hatte den Report in der vergangenen Woche vorgelegt. Darin finden sich brisante Details – so sollen etwa der Schwager und der Bruder des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in die Mordpläne verwickelt gewesen sein.

Beendet ist die Arbeit der Kommission nun allerdings nicht: Das Mandat wurde bis zum 15. Dezember verlängert und auch der Libanon ist gefordert. “Die Kommission wird sich bemühen, die libanesischen Behörden in technischer Hinsicht umfassend zu unterstützen”, sagte Mehlis. “Außerdem ist die Kommission der Ansicht, dass dies den syrischen Behörden die Möglichkeit gibt, mehr Kooperationsbereitschaft zu zeigen und alle wichtigen Beweise zum Mordfall vorzulegen.” Ob Syrien die Untersuchungen nun unterstützt, ist freilich fraglich: Der syrische Außenminister Faruk al-Schara hatte seine Teilnahme an der Sitzung des Sicherheitsrates kurzfristig abgesagt.