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Erneut Tote bei Anschlägen im Irak

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Erneut Tote bei Anschlägen im Irak

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Einen Tag nach dem spektakulären Anschlag in Bagdad hat sich die Welle der Gewalt im Irak fortgesetzt. In Suleimanija, dem Sitz der kurdischen Regionalregierung, explodierten in kurzem Abstand drei Autobomben. Dabei wurden der Leibwächter eines Funktionärs der Patritoschen Union Kurdistanns des irakischen Präsidenten Dschalal Talabani und acht Kämpfer der kurdischen Peschmerga getötet. Bei weiteren Anschlägen starben an diesem Dienstag mindestens fünf Menschen.

Erst am Vortag hatten Selbstmordattentäter in Bagdad drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge vor dem vornehmlich von westlichen Journalisten bewohnten Hotel “Palestine” zur Explosion gebracht, mindestens elf Wachleute und Passanten wurden bei den gewaltigen Detonationen getötet. Seit dem Einmarsch der US-Soldaten in den Irak im Jahr 2003 sind nunmehr fast 2.000 Amerikaner im Land bei Anschlägen ums Leben gekommen. Einer aktuellen Umfrage zufolge sehen 53 Prozent der US-Bürger den Krieg im Irak inzwischen als Fehler an.