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Trauer um Bürgerrechtlerin Rosa Parks


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Trauer um Bürgerrechtlerin Rosa Parks

Rosa Parks ist tot. Die schwarze US-Bürgerrechtlerin starb am Montag in Detroit im Alter von 92 Jahren eines natürlichen Todes. Die einstige Mitkämpferin von Martin Luther King hatte sich im Dezember 1955 in Montgomery im US-Bundesstaat Alabama geweigert, in einem Bus ihren Platz zu räumen und sich auf eine der hinteren Bänke zu setzen. Damit verstieß sie gegen die damals in den USA geltenden Gesetze zur Rassentrennung. Ihre Verhaftung löste einen mehr als ein Jahr anhaltenden Busboykott durch die schwarze Bevölkerung aus. Der symbolische Akt gilt als Beginn der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Das oberste US-Gericht erklärte die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln 1956 für verfassungwidrig.

Auch der Papst würdigte den Einsatz der Bürgerrechtlerin, die sich davon sichtlich berührt zeigte. Der damalige US-Präsident Bill Clinton zeichnete Parks 1996 mit der Freiheitsmedaille aus. Der demokratische Abgeordnete John Conyers bezeichnete seine einstige Angestellte als “Apostel der Gewaltfreiheit”.
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