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Vogelgrippe: Keine Zier- und Wildvögel mehr nach Europa, neuer Toter in Indonesien

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Vogelgrippe: Keine Zier- und Wildvögel mehr nach Europa, neuer Toter in Indonesien

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Die Europäische Union will wegen der Vogelgrippe den Import von Zier- und Wildvögeln komplett verbieten. Das Verbot soll von heute an gelten. Für das Importverbot hatte sich unter anderem Grossbritannien eingesetzt. Dort war am Wochenende bei einem verendeten Papagei aus Südamerika das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 gefunden worden. H5N1 wurde bislang auch in Russland, der Türkei und Rumänien entdeckt.

Neue Verdachtsfälle gibt es jetzt unter anderem auch in Deutschland. In der Nähe eines Teiches in Rheinland-Pfalz wurden die Kadaver von 25 Gänsen und Enten gefunden, die möglicherweise an der Vogelgrippe verendet sind. Auf der ungarischen Seite des Neusiedler Sees wurde ein toter Schwan entdeckt, der jetzt ebenfalls untersucht wird. Unterdessen hat in der kanadischen Stadt Ottawa eine internationale Konferenz zum Thema Vogelgrippe begonnen. Fachleute aus 30 Ländern diskutieren darüber, wie auf eine mögliche Epidemie reagiert werden kann. Dabei soll es auch um die Entwicklung von Impfstoffen gehen. Inzwischen wurde aus China ein neuer Fall von Vogelgrippe unter Gänsen bekannt. In Indonesien ist erneut ein Mensch an der Krankheit gestorben.