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Vogelgrippe: Entwarnung in China und auf Reunion

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Vogelgrippe: Entwarnung in China und auf Reunion

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Jenes chinesische Mädchen, das nach dem Genuss von Hühnerfleisch mit Grippesymptomen ins Krankenhaus eingeliefert worden war, ist nicht an der Vogelgrippe gestorben. Wie die chinesischen Behörden mitteilten, war die Ursache für den Tod der 12jährigen eine Lungenentzündung. In der betroffenen Provinz wurden im Kampf gegen die Krankheit mehr als 500 Vögel getötet.

Entwarnung gibt es auch auf der französischen Insel Reunion: Ein Mann, der nach dem Besuch eines Vogelparks in Thailand ins Krankenhaus kamen, ist nicht mit dem für Menschen gefährlichen Virus H5N1 infiziert – das gab das französische Gesundheitsministerium bekannt. Erste Untersuchungen hatten eine Infektion mit dem gefährlichen Erreger befürchten lassen. Zwei andere Patienten werden noch untersucht und mit Medikamenten gegen Viren im Krankenhaus von St. Denis behandelt. Die Europäische Union will wegen der Vogelgrippe alle Geflügelmärkte und ausstellungen verbieten. Gleichzeitig warnte die EU-Kommission vor übertriebener Angst und verwies auf die strengen Lebensmittelkontrollen in Europa. Dennoch sind die Verbraucher vorsichtig: Der Absatz an Geflügelprodukten ist in mehreren europäischen Staaten zurückgegangen – in Deutschland um rund 10 Prozent, in Frankreich um fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Betroffen sind dabei vor allem ganze Hühner oder Puten, aber auch Brat oder Grillhähnchen.