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Die Federal Reserve hat das Dutzend voll gemacht.

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Die Federal Reserve hat das Dutzend voll gemacht.

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Zum zwölften Mal in Folge erhöhte der Offenmarktausschuß der US-Notenbank die Leitzinsen um einen Viertelprozentpunkt auf jetzt vier Prozent.Damit setzten die Währungshüter ihre im Juni 2004 begonnene Politik der maßvollen Zinsschritte fort. Dagegen hält die Europäische Zentralbank das Zinsniveau in der Eurozone seit Mitte 2003 bei zwei Prozent stabil.

Die EZB berät an diesem Donnerstag über ihre weitere Geldpolitik.Analysten rechnen damit, dass der Zyklus der US-Zinserhöhungen nur noch bis zum nächsten Monat anhalten wird.Bis dahin dürfte sich vor allem der Immobilienmarkt abkühlen.Dagegen zeigt sich die übrige US-Konjunktur weiterhin robust.

Jüngster Beweis: die Industrieproduktion.Sie entwickelte sich im Oktober trotz der hohen Ölpreise stabil.Der entsprechende Index ging nur leicht auf 59,1 Punkte zurück, Analysten hatten mit einem Absturz auf 57 Zähler gerechnet.Unterdessen scheint dem Weißen Haus die Regelung der Nachfolge von Fed-Chef Alan Greenspan gelungen zu sein – im Gegensatz zu anderen Berufungen.

Die Nominierung des Wirtschaftswissenschaftlers Bernard Bernanke an die Spitze der Notenbank fand den ungeteilten Beifall der Finanzwelt.Bernanke sicherte in der Geld- und Zinspolitik Kontinuität zu.