Eilmeldung

Eilmeldung

CIA-Prozess: Lewis Libby bekennt sich "nicht schuldig"

Sie lesen gerade:

CIA-Prozess: Lewis Libby bekennt sich "nicht schuldig"

Schriftgrösse Aa Aa

Im Prozess rund um den CIA-Skandal hat sich Lewis Libby, bis vor kurzem Berater des US-Vizepräsidenten, in allen fünf Anklagepunkten nicht schuldig bekannt. Libby muss sich unter anderem wegen Meineides, Rechtsbehinderung und Falschaussage verantworten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft. Seine Anwälte kündigten im Vorfeld an, Libby wolle im Prozess auf Gedächtnislücken verweisen – eine in den USA gängige Praxis in Meineidprozessen. Voraussichtlich wird sich das Verfahren noch über mehrere Monate hinziehen.

Im Prozess geht es um die Frage, ob Libby den Namen der CIA-Agentin Valerie Plame an die Presse verraten hat. Ihre Enttarnung gilt als Racheakt des Weißen Hauses: Ihr Ehemann hatte der US-Regierung zuvor vorgeworfen, Fakten über Uran-Ankäufe des Irak verfälscht zu haben.