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Die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank haben vor den wirtschaftlichen Folgen der Vogelgrippe gewarnt.

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Die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank haben vor den wirtschaftlichen Folgen der Vogelgrippe gewarnt.

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Bislang sei die Ausbreitung des Virus auf ländliche Regionen Asiens beschränkt, heißt es in einem Bericht der Weltbank. Mögliche Schutzmaßnahmen wie Quarantäne oder Reisebeschränkungen könnten sich aber zu einem großen Wachstumsrisiko entwickeln. Die Asiatische Entwicklungsbank sprach sogar von einer drohenden Rezession.

Sollte die Krise sechs Monate dauern, gehe das Bruttoinlandsprodukt Ostasiens um 2,3 Prozentpunkte zurück. Die Schäden würden sich auf 83 Milliarden Euro belaufen. Bei einer etwa einjährigen Epidemie wären die Folgen drei Mal so schlimm. Ein Anhalten der Vogelgrippen-Krise könnte zu einer erheblichen Abschwächung von Handelsaktivitäten führen, so die Weltbank.

Besonders der Dienstleistungssektor sei davon betroffen. Die Folgen seien niedrigere Wachstumsraten und ein Ansteigen der Armut. Als Vergleich führten die Experten die Folgen der SARS-Epidemie 2003 an.