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Proteste in Europa gegen Teheran

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Proteste in Europa gegen Teheran

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In Europa wächst der Protest gegen die Israel-feindliche Haltung des Iran. In Paris demonstrierten am Mittwochabend mehrere tausend Menschen vor der Botschaft Teherans gegen die Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad, der vor einer Woche damit gedroht hatte Israel von der Weltkarte zu tilgen. Zu dem Protest aufgerufen hatten jüdische und Menschenrechtsorganisationen sowie zahlreiche Künstler und Intellektuelle. In Rom ist für diesen Donnerstag eine Kundgebung geplant. Die Initiative geht dort vor allem von den oppositionellen Links-Parteien aus. Einer der Veranstalter, der zugleich Herausgeber einer Zeitschrift ist, sagte, die Rede des iranischen Präsidenten sei besorgniserregend. Denn der Hass richte sich nicht gegen die Politik des israelischen Ministerpräsidenten Scharon, sondern gegen die Tatsache, dass es den israelischen Staat gebe. Israel auslöschen zu wollen, das seien mehr als nur Worte. Zudem würden diese hasserfüllten Worte in die gesamte arabische Welt hinausgetragen. In Teheran selbst demonstrierten Tausende Iraner und riefen Parolen gegen Israel und die USA. Inzwischen kündigte das Regime an, mehrere Botschafter in westlichen Hauptstädten auszuwechseln zu wollen.