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Opposition in Aserbaidschan beklagt Einschüchterungsversuche

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Opposition in Aserbaidschan beklagt Einschüchterungsversuche

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Knapp vor der für Sonntag geplanten Parlamentswahl in Aserbaidschan mehren sich die Vorwürfe der Opposition. Die Staatsführung habe die Gegner von Präsident Ilcham Alijew im Wahlkampf behindert, betonten Oppositionspolitiker in der Hauptstadt Baku. Im vergangenen Monat hatten Experten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa die Einmischung staatlicher Stellen sowie die Einschüchterung von Oppositionsanhängern durch Festnahmen kritisiert. Wenn sich jemand für die Opposition entscheide, so müsse er mit Repressionen rechnen, so ein Politiker, der für diese kandidiert. Das Oppositionbündnis “Freiheit”, das in den vergangenen Tagen wiederholt Protestdemonstrationen veranstaltet hat, rechnet damit, bei der Parlamentswahl mehr als die Hälfte der Sitze zu erringen, die durch Direktmandat vergeben werden. Staatliche Institute sagen allerdings einen deutlichen Sieg der Regierungspartei voraus.