Eilmeldung

Eilmeldung

Experten beraten über Maßnahmen gegen Vogelgrippe

Sie lesen gerade:

Experten beraten über Maßnahmen gegen Vogelgrippe

Schriftgrösse Aa Aa

Die Angst vor der Vogelgrippe in Europa bleibt bestehen. In Serbien-Montenegro wird jeder tot aufgefundene Vogel sofort den Behörden gemeldet. Während in Kroatien auch das für den Menschen gefährliche Virus H5N1 nachgewiesen wurde, blieb das Nachbarland bislang von der Tierseuche verschohnt. Fern ab von Europa äußerten nach dem Tod eines 12-jährigen Mädchens nun chinesische Gesundheitsbehörden erstmals den Verdacht, dass sich drei Menschen durch die Vogelgrippe infiziert haben könnten.

Das H5N1 Virus wurde in Europa bislang unter anderem in Rumänien, der Türkei und Russland nachgewiesen. Die für den Menschen ungefährliche Variante der Vogelgrippe, oder Verdachtsfälle, wurde unter anderem in Schweden und Mazedonien registriert. In Asien ist die Lage dramatischer: in Thailand haben sich bislang 120 Menschen infiziert. Die Hälfte von ihnen ist bereits gestorben. Die Vogelgrippe wurde unter anderem auch in der Mongolei und in Kasachstan nachgewiesen. In Genf treffen heute Vertreter von internationalen Organisationen und Regierungen zusammen, um über Maßnahmen gegen die Vogelgrippe zu beraten. Im Mittelpunkt steht ein Aktionsplan, wie der weltweiten Bedrohung durch denVirus H5N1 begegnet werden kann. Die Kosten eines solchen Aktionsplans werden auf rund 147 Millionen Euro geschätzt. Die dreitägige Veranstaltung findet unter Leitung der Weltgesundheitsorganisation statt.