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USA: Niederlage für Schwarzenegger - Sieg für Bloomberg

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USA: Niederlage für Schwarzenegger - Sieg für Bloomberg

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Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat eine schwere Niederlage erlitten: Bei der Abstimmung über eine Reformagenda erteilten die Wähler dem gebürtigen Österreicher eine Absage. Nach Auszählung von mehr als 85 Prozent der Stimmen steht fest, dass Schwarzenegger alle vier Referenden verloren hat. Inhaltlich ging es um längere Probezeiten für Lehrer oder mehr Eingriffsmöglichkeiten für den Gouverneur in Budgetfragen. Beobachter halten nun Schwarzeneggers Wiederwahl bei der Gouverneurswahl im Herbst für gefährdet.

Einen klaren Sieg hingegen errang der republikanische New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg bei den Kommunalwahlen. Bloomberg, der kurz nach den Anschlägen des 11. September erstmals gewählt worden war, hatte aus eigener Tasche rund 66 Millionen Dollar für den Wahlkampf bezahlt. Während Bloomberg 5 Prozent der Stimmen erhielt, kam sein demokratischer Herausforderer Fernando Ferrer nur auf 41 Prozent. Für die Demokraten ist dies bereits die vierte Niederlage in Folge – und das obwohl bei der letzten Präsidentenwahl eine Mehrheit der New Yorker demokratisch gewählt hatte. Mit dem nunmehrigen Votum honorierten die Wähler Bloombergs Kampf gegen die Kriminalität sowie seine Wirtschaftsreformen, die der Stadt einen Aufschwung gebracht hatten.