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Am Sonntag bleib die Lage in der französischen Hauptstadt ruhig. Rund 3.000

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Am Sonntag bleib die Lage in der französischen Hauptstadt ruhig. Rund 3.000

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Polizisten sorgten in Paris für Sicherheit und Ordnung. Das Versammlungsverbot wurde weitesgehend eingehalten.

In der Nacht zuvor hatte Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy wachhabenden Beamten einen Besuch abgestattet. Unter Rücktrittsforderungen und Buh-Rufen aber auch solidarischem Beifall machte sich der umstrittene Politiker im Stadtzentrum ein Bild von der Lage und besuchte ein Kommisariat. Dabei verteidigte er noch einmal seinen harten Kurs gegenüber Randalierern. Ausländischen Krawallmachern drohte er mit der Ausweisung. Fast zeitgleich kam es in mehreren Städten erneut zu Unruhen. Die heftigsten Ausschreitungen gab es in Lyon. Hier lieferten sich rund 100 Jugendliche eine Straßenschlacht mit der Polizei. Landesweit wurden fast 400 Autos in Brand gesteckt und 200 Menschen festgenommen. Auch in Brüssel kam es zu Unruhen. Hier zündeten Randalierer ebenfalls Autos und sogar Busse an. 50 Menschen wurden festgenommen. Weitere Unruhen wurden aus den walonischen Städten Lüttich und Charleroi gemeldet. Per Internet und SMS hatten sich die Jugendlichen verabredet.