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Bombenanschlag erschüttert pakistanische Hafenstadt Karachi

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Bombenanschlag erschüttert pakistanische Hafenstadt Karachi

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Bei einem Autobombenanschlag in Pakistan sind zwei Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Der Sprengatz detonierte vor einem amerikanischen Fast-Food-Restaurant in der Hafenstadt Karachi. Der Innenminister der Provinz Sindh, Rauf Siddique, sagte, es gebe Hinweise auf die Angreifer. Einzelheiten nannte er aber nicht. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Die Stadt Karachi war immer wieder von Anschlägen erschüttert worden, nachdem sich Pakistans Staatspräsident Pervez Musharraf im Anti-Terror-Kampf an die Seite der USA stellte. Zuletzt waren vor zwei Monaten mehrere Menschen bei einem Anschlag auf ein Schnellrestaurant verletzt worden. Der jüngste Anschlag war nach Polizeiangaben offenbar keine Selbstmordattentat. Die Bombe wurde wahrscheinlich per Fernsteuerung gezündet. Das Restaurant und eine nahegelegene Bank wurden durch die Explosion schwer beschädigt. Ob das Attentat mit einer Anhörung im Berufungsverfahren gegen den Extremisten Sheikh Omar in Zusammenhang steht, ist unklar. Omar war wegen der Ermordung des US-Journalisten Daniel Pearl zum Tode verurteilt worden. Die erste Instanz sah es als erwiesen an, dass der Islamist den Amerikaner im Januar 2002 enthauptet hatte.