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Scharon Sohn wegen illegaler Wahlkampffinanzierung verurteilt

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Scharon Sohn wegen illegaler Wahlkampffinanzierung verurteilt

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Der Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon, Omri Scharon, ist wegen illegaler Wahlkampffinanzierung verurteilt worden.

Das Bezirksgericht in Tel Aviv hat Omri Scharon auch des Meineids und der Urkundenfälschung für schuldig befunden. Omri Scharon hat sich zuvor in allen Anklagepunkten schuldig bekannt, die Anklageschrift war daraufhin entschärft worden. Das Gesetz sieht für die Anklagepunkte bis zu fünf Jahren Haft vor, es wird jedoch mit einer geringeren Strafe gerechnet. Omri Scharon wird vorgeworfen, Scheinfirmen betrieben zu haben über die im Jahr 1999 der Wahlkampf seines Vaters finanziert wurde. In der Anklageschrift hieß es Omri Scharon habe umgerechnet rund eine Million Euro Spenden gesammelt – mehr als sieben Mal soviel wie nach dem Gesetz erlaubt. Ministerpräsident Scharon konnte einer Anklage entgehen und gab an, er habe den Wahlkampf vollständig seinem Sohn überlassen.