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Bush drängt China zu mehr Demokratie

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Bush drängt China zu mehr Demokratie

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US-Präsident George W. Bush hat China nachdrücklich dazu ermahnt, seinen Demokratisierungsprozess voranzutreiben und den Dialog mit Taiwan aufzunehmen. Das sagte Bush zum Auftakt seiner achttägigen Asienreise im japanischen Kyoto, wo er mit seinem engen Verbündeten, Premierminister Koizumi, zusammentraf.

In seiner Ansprache unterteilte der amerikanische Staatschef Asien in drei Kategorien: die demokratischen Staaten, zu denen nach Ansicht der USA Japan, Südkorea und Taiwan gehören, Übergangsländer wie China und schliesslich die totalitären Regime von Birma und Nordkorea. Mit seinen Äusserungen löste Bush in Peking einen Sturm der Entrüstung aus. Auch in Kyoto gingen Hunderte von Menschen auf die Strasse, um gegen den Staatsbesuch des US-Präsidenten und die Präsenz amerikanischer Einrichtungen zu demonstrieren.