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Bush vor APEC-Treffen in Südkorea eingetroffen

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Bush vor APEC-Treffen in Südkorea eingetroffen

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Im Vorfeld des am Freitag beginnenden Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) sind in Südkorea die Handels- und Außenminister der 21 Mitgliedsstaaten zusammengekommen. Sie bemühen sich, die stockenden Verhandlungen der Welthandelsorganisation wieder in Fahrt zu bringen. Offenbar geht es auch um eine Erklärung zur weiteren Liberalisierung des Welthandels, die die Staats- und Regierungschefs der APEC-Länder an diesem Freitag und Samstag in Busan verabschieden sollen. US-Außenministerin Condoleezza Rice forderte zu Zusammenarbeit in der Region auf. Auch US-Präsident George W. Bush traf in Südkorea ein. Er wird zunächst mit Präsident Roh Moo Hyun über das nordkoreanische Atomprogramm beraten. Außerdem soll es um die bilateralen Beziehungen sowie den Irak gehen, wo auch Südkorea Soldaten stationiert hat. Bush wird am Samstag nach China weiterreisen. Sowohl in Südkorea wie im japanischen Kyoto kam es zu Protesten gegen Bush und dessen Politik. Die Demonstranten wandten sich vor allem gegen das japanische Engagement im Irak und gegen eine weitere Liberalisierung der Weltmärkte. Bush hatte am Vorabend in Kyoto China zu mehr Demokratie aufgefordert.