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Marokko feiert fünfzig Jahre Unabhängigkeit

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Marokko feiert fünfzig Jahre Unabhängigkeit

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Das Königreich Marokko feiert ein halbes Jahrhundert Unabhängigkeit. Vor fünfzig Jahren kehrte der damalige König Mohammed V aus dem Exil zurück. Wenige Monate später, im März 1956, endete das französische Protektorat. Auch Spanien gab die meisten Besitzungen an der Südküste des Mittelmeers zurück.

Die Regierungschefs der beiden europäischen Staaten würdigten die seither aufgebauten guten Beziehungen. Die Stärkung der Demokratie und der Freiheiten seien die besten Garanten für die Entwicklung eines Landes, sagte der spanische Ministerpräsident Jose Luis Zapatero; sein Land werde Marokko dabei stets unterstützen. Die Frage der spanischen Nordafrika-Exklaven Ceuta und Melilla berührte Zapatero nicht. Marokko erhebt Anspruch auf die beiden Städte.

Zwischen Frankreich, Spanien und Marokko wird es in Kürze erneut zu einer Begegnung auf höchster Ebene kommen: Am 27 und 28 November findet das Euromed-Gipfeltreffen der EU und der südlichen Mittelmeer-Anrainer statt, in Barcelona, wo dieses Forum vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Ganz oben auf der Tagesordnung steht die Bekämpfung des Terrorismus.