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Weltinformationsgipfel startet: Kritik an Gastgeberland

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Weltinformationsgipfel startet: Kritik an Gastgeberland

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Der tunesische Staatspräsident Ben Ali hat in Tunis den Weltinformationsgipfel eröffnet. Die Wahl Tunesiens als Konferenzrot sorgte im Vorfeld für heftige Kritik. Ein Grund ist die Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Land. Ein anderer die jüngsten Übergriffe gegen französische und belgische Journalisten, die über die Menschenrechtslage berichten wollten.

Erwartet werden 11.000 Teilnehmer, darunter rund 50 Staats- und Regierungschefs. Der Streit um die Macht im Internet konnte vorerst beigelegt werden: Ein internationales Forum ohne Aufsichtsgewalt soll künftig alle Fragen zur Internet-Politik klären. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi forderte Meinungsfreiheit im Internet: einige Länder zensierten die Informationen im Internet so ihr Vorwurf.