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Serie von Anschlägen erschüttert den Irak

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Serie von Anschlägen erschüttert den Irak

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Bei mehreren Selbstmordanschlägen im Irak sind mehr als 60 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden. Am frühen Morgen explodierten in der irakischen Hauptstadt Bagdad zwei Autobomben. Dabei kamen mindestens sechs Menschen ums Leben – 40 weitere wurden verletzt. Die Sprengsätze detonierten fast zeitgleich im Süden der Stadt. Zeugen berichteten, dass nach den Explosionen Schüsse zu hören waren. Unweit des Anschlagsrotes befinden sich ein Hotel, in dem sich auch westliche Journalisten aufhalten, und ein Gebäude des irakischen Innenministeriums. In diesem hatten US-Truppen misshandelte, sunnitische Gefangene entdeckt. Wer hinter dem Anschlag steckt und ob das Attentat mit dem neuerlichen Folterskandal in Zusammanhang steht, war zunächst nicht bekannt.

In Chanakin, im Osten des Landes, sprengten sich in zwei schiitischen Moscheen zwei Attentäter in die Luft. Dabei kamen mehr als 50 Menschen ums Leben – 70 Gläubige wurden verletzt. Beide Gotteshäuser sollen zu den Freitagsgebeten vollbesetzt gewesen sein.