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Auch Russland von chinesischem Chemieunfall betroffen

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Auch Russland von chinesischem Chemieunfall betroffen

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Nach der offiziellen Bekanntgabe eines Chemieunfalls im Nordosten Chinas bereiten sich nun auch die russischen Behörden auf den Ernstfall vor. Zur Sicherheit wurde bereits damit begonnen, Wasserproben zu analysieren.Die Explosion vom 13. November in dem chinesischen Chemiewerk von Jilin ist somit auch eine Gefahr für die russische Trinkwasserversorgung. Der Vorfall wurde erst jetzt bekannt.Der auf 80 Kilometern mit Benzol vergiftete Fluß Songhua mündet direkt in den Grenzfluß Amur, der die russische Großstadt Khabarovsk mit Trinkwasser versorgt.In Khabarovsk selbst hat die Stadtverwaltung nun auch damit begonnen – Wasservorräte anzulegen. In Harbin, einer der größten Städte Russlands war die Wasserversorgung vergangene Nacht eingestellt worden. Gerüchte hatten schon vorher zu Panikkäufen geführt. Die für vier Tage geplante Unterbrechung sei notwendig, da das vergiftete Wasser mindestens 40 Stunden braucht, um an der Stadt vorbeizufließen.