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Das palästinensische Tor zur Welt hat sich geöffnet

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Das palästinensische Tor zur Welt hat sich geöffnet

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Mit einem Festakt übernahmen palästinensische Beamte die Kontrolle am internationalen Grenzübergang Rafah – 10 Wochen nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen. Einen Schlüssel zum Frieden in der Region nannte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Öffnung der Grenze. Für die 1, 4 Millionen Einwohner des Gazastreifens ist Rafah die einzige Landverbindung, die nicht über Israel führt.

Zwanzig Wochen lang hatten Israelis und Palästinenser über das künftige Grenzregime in Rafah gestritten. Schließlich hatte die amerikanische Außenministerin eine Entscheidung herbeigeführt. Die EU beaufsichtigt palästinensische Grenzbeamte. Unter Leitung eines Italiensiechen Generals wird so gewährleistet, dass sich die Palästinenser an die Vereinbarungen mit Israel halten. Nach einer Probezeit soll Rafah rund um die Uhr für den Personenverkehr geöffnet sein. Israelische Beamte beobachten den Grenzübergang per Video aus einigen Kilometern Entfernung. Beobachter messen der Grenzöffnung große Bedeutung für die humanitäre Lage der Palästinenser zu.