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Euromed-Gipfel in Barcelona vor schwierigen Problemen

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Euromed-Gipfel in Barcelona vor schwierigen Problemen

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In Barcelona beginnt am Nachmittag das Euromed-Gipfeltreffen zwischen Vertretern der 25 EU-Mitgliedsländern und den südlichen Mittelmeeranrainerstaaten. Ganz oben auf der Tagesordnung des Euromed-Gipfels steht der Migrationdruck aus dem nördlichen Afrika auf Europa sowie der Plan, bis 2010 eine Freihandelszone zwischen der EU und den Staaten im Süden des Mittelmeeres einzurichten. Damit will die Europäische Union die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern vorantreiben. Denn man habe gemeinsame Probleme, so der EU-Außenbeauftragte Javier Solana. Sie reichten von der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung bis hin zu Sicherheitsfragen.

Experten halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass eine Freihandelszone bis 2010 geschaffen werden kann. An dem Gipfel, der von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet wird, nehmen neben den 25 EU-Staaten neun Euromed-Partnerstaaten und die palästinensische Autonomiebehörde teil, sowie fünf Beobachterstaaten. Kurzfristig absagen mußten wegen des Wahlkampfs in seinem Land der ägyptische Präsident Hosni Moubarak sowie der algerische Staatschef Abdelaziz Bouteflika, der sich wegen Gesundheitsproblemen in einer Pariser Klinik befindet.