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Myanmar: Kein Ende des Hausarrests für Aung San Suu Kyi

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Myanmar: Kein Ende des Hausarrests für Aung San Suu Kyi

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Das Militärregime in Myanmar hat den Hausarrest für Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erneut um zwölf Monate verlängert. Die 60-Jährige Aktivistin für Demokratie und Menschenrechte, musste zehn der letzten 15 Jahre entweder im Gefängnis oder unter Hausarrest verbringen. Myanmar wird seit 1962 von einem Militärregime regiert. 1990 hatte die Partei Suu Kyis, die Nationale Liga für Demokratie bei der Parlamentswahl 392 von 485 Sitzen gewonnen.

Das Resultat wurde von der Militärführung aber nicht anerkannt, die Mitglieder ihrer Partei werden verfolgt und Menschenrechte missachtet. Sanktionen der Europäischen Union und der USA führten bislang zu keiner nennenswerten Verbesserung der Lage. Auch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Suu Kyi vor 1991 konnten der Demokratiebewegung in Myanmar nicht zum Durchbruch verhelfen.