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Anschläge im Irak auf US-Militär

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Anschläge im Irak auf US-Militär

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In Ramadi westlich der irakischen Hauptstadt Bagdad ist ein US-Militär- fahrzeug von einer Rakete getroffen worden. Dabei kam ein Marineinfanterist ums Leben. Bereits am Donnerstag waren am Stadtrand der Rebellenhochburg Falludscha zehn Marines getötet worden, es war der schwerste Anschlag seit vier Monaten.

Unterdessen fordern immer mehr US-Politiker einen konkreten Rückzugsplan. Der Kongressabgeordnete John Murtha sagte, die Soldaten seien ausserhalb ihrer Stützpunkte und der sogenannten Grünen Zone viel zu leichte Ziele für die Rebellen. Der Feind habe die Initiative, betonte der Politiker der Demokraten. Bei dem Anschlag am Donnerstag war ein aus mehreren Artilleriegranaten zusammengebauter Sprengsatz am Strassenrand neben einer US-Patroullie explodiert.

Am Tag zuvor hatte US-Präsident Bush seinen Plan für den Sieg im Irak dargelegt. Dort starben in diesem Jahr bereits fast 800 US-Soldaten.