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Unterstützung für entführte deutsche Geisel

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Unterstützung für entführte deutsche Geisel

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Rund 100 Ausländer haben in der deutschen Stadt Offenbach für die Freilassung der im Irak entführten Susanne Osthoff demonstriert. Auch im oberbayrischen Glonn, wo die Archäologin vier Jahre gelebt hatte, drückten etwa 60 Menschen ihr Mitgefühl für Susanne Osthofff und ihren ebenfalls entführten Fahrer aus. Führende islamische Religionsführer verurteilten die Geiselnahme, darunter Vertreter der “Islamischen Gesellschaft” und des Zentralrates der Muslime in Deutschland.

Ein erstes Ultimatum der Geiselnehmer ist mittlerweile abgelaufen. Auch gut eine Woche nach dem Verschwinden von Susanne Osthoff hat die deutsche Bundesregierung offiziell keinen Kontakt zu den Kidnappern. Unterdessen forderte auch der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, eine schnelle Freilassung der westlichen Geiseln im Irak. Neben Osthoff werden auch noch zwei Kanadier, ein Amerikaner und ein Brite im Irak gefangengehalten.

In einem Video drohten die Entführer der vier Menschenrechtsaktivisten mit der Ermordung ihrer Geiseln. Zu der Geiselnahme hat sich eine bislang unbekannte Gruppe bekannt. Die vier Männer waren am vergangenen Sonnabend in Bagdad verschleppt worden.