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Razzien in spanischen Ferienorten

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Razzien in spanischen Ferienorten

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Die spanische Polizei hat sechs männer und eine Frau unter Terrorverdacht festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen die Salafistische Gruppe für Gebet und Kampf mit Geldern versorgt zu haben – die sollen aus Diebstählen, Schmuggel und Kreditkartenbetrug stammen. Vorausgegangen waren zehnmonatige Ermittlungen der Polizei.

Erst vor zwei Wochen waren elf Verdächtige vorläufig festgenommen worden: Von ihnen sind vier mutmaßliche Terroristen in Untersuchungshaft: Sie stehen im Verdacht mit den sieben Festgenommenen in Kontakt zu stehen. “Wir werden damit fortfahren, weiter vorsorglich gegen mögliche Terroristen vorzugehen,” kündigte der spanische Innenminister José Maria Antonio Alonso an, “wir wollen alle bestehenden Terrornetze aufspüren und zerschlagen.” Zuerst war laut spanischen Medien die Rede von acht Festgenommen gewesen, was das Innenministerium aber verneinte. Seit den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center hat die spanische Polizei insgesemt mehr als 200 islamistische Terrorverdächtige festgenommen. Mehr als 100 von ihnen sollen außerdem in Zusammenhang stehen mit den Anschlägen in Madrid vom 11. März im vergangenen Jahr.