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Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in China.

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Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in China.

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In Chile wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Die gut acht Millionen Wahlberechtigten sind zugleich aufgerufen, 20 neue Senatoren sowie alle Mitglieder des Unterhauses neu zu wählen. Im Senat und im Unterhaus hat das Mitte-Links-Bündnis zur Zeit die Mehrheit.

Die Bilanz des aus dem Amt scheidenden Präsidenten Ricardo Lagos ist positiv: Chile ist eine der stabilsten und stärksten Volkswirtschaften Lateinamerikas. Die Umfragen geben der Sozialistin Michelle Bachelet eine klare Favoritenrolle bei der Präsidentenwahl, wenn es auch nicht zur absoluten Mehrheit für die Kandidatin des Mitte-Links-Bündnisses reichen dürfte.

Gegen sie treten zwei Kandidaten aus dem konservativen Lager an: Ihr Hauptgegner ist Sebastian Pinera. Aller Voraussicht nach wird er den zweiten Platz belegen. Dann würde Mitte Januar die Entscheidung zwischen ihm und Bachelet in einer Stichwahl gefällt. Dem ultra-rechten Joaquin Lavin geben Meinungsforscher kaum eine Chance zum Sieg. Im Wahlkampf ging es vor allem um die Armut im Lande, die Reform des Rentensystems und die innere Sicherheit.