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Skandal um neuen Job Schröders

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Skandal um neuen Job Schröders

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Dem deutschen Altbundeskanzler Gerhard Schröder schwappt eine Welle der Empörung entgegen. Schröder und der russische Präsident Wladimir Putin hatten einen umstrittenen Vertrag über den Bau einer Gaspipeline von Russland nach Deutschland unterzeichnet. Nun soll Schröder Aufsichtsratsvorsitzender der Betreibergesellschaft werden. Die politische Leisetreterei des Altkanzlers gegenüber Russland zahle sich nun geschäftlich aus.

Das sei eine lupenreine Vetternwirtschaft, so der Chef der deutschen Grünen, Reinhard Bütikofer. Vermutet wird, dass Putin den Türöffner für Schröder gespielt hat. Das Jahressalär für den Altbundeskanzler könnte bis zu eine Million Euro betragen. Der Leitung wird auch strategische Bedeutung zugemessen, denn sie könnte den gesamten europäischen Energiemarkt im Sinne Russlands umwälzen. Last but not least: Die Betreibergesellschaft ist im Schweizer Steuerparadies Zug registriert.