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Explosion in Treibstofflager - Feuerwehr kämpft weiter gegen Flammen

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Explosion in Treibstofflager - Feuerwehr kämpft weiter gegen Flammen

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Einen Tag nach der gewaltigen Explosionswelle in einem Treibstofflager bei London kämpfen Feuerwehrleute weiterhin gegen die Flammen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass es noch mindestens einen Tag dauern wird, den Brand zu löschen.

Mehr als 40 Menschen waren verletzt worden, als am frühen Sonntagmorgen zunächst eine gewaltige Detonation den Ort Hemel Hemstead in der Grafschaft Hertfordshire erschüttert. Danach folgten mehrere kleinere Explosionen. Die Flammen schossen bis zu einhundert Meter hoch. In Notunterkünften harren die Menschen aus, die in unmittelbarer Nähe zu dem Buncefield-Öl-Terminal wohnen. “2000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden”, erklärte der Parlamentsabgeordnete für die Region, Mike Penning. “Und zwar wegen möglicher Gefahren durch den Rauch.” Experten zufolge sind jedoch keine größeren gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Bevölkerung zu erwarten. Durch die Druckwelle der Explosion zerbarsten Fensterscheiben, Haustüren wurden aus den Angeln gedrückt. Die Ursache der Explosionen ist noch unklar. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Erste Gerüchte eines Flugzeugabsturzes oder gar Terroranschlags bestätigten sich nicht. Das Lager versorgt die beiden Flughäfen Luton und Heathrow mit Treibstoff. Der schwarze Rauch verdunkelte noch im 50 Kilometer entfernten London den Himmel.