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Ahmadinedschad leugnet erneut Nazi-Verbrechen

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Ahmadinedschad leugnet erneut Nazi-Verbrechen

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Irans Präsident Machmud Ahmadinedschadhat erneut die Verbrechen der Nazis an den Juden gelugnet. Während einer Reise durch die iranische Provinz Zahedan sagte er, der Westen widme sich dem Märchen vom Massaker an den Juden, anstatt die israelischen Angriffe gegen die Palästinenser zu thematisieren. Glaube er an die Ermordung von sechs Millionen Juden während des Zweiten Weltkrieges, solle der Westen Israel ein Stück Land in Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada oder Alaska zur Verfügung stellen. Der Sprecher des israelischen Außenministerium, Mark Regev, äußerte die Hoffnung, die erneuten Äußerungen Ahmadinedschads könnten ein Weckruf für diejenigen sein, die noch immer Illusionen über das Regime in Teheran hätten. Die Kombination des Regimes mit einer radikalen Tagesordnung, eine gestörte Realtitätswahrnehmung, und darauf wiesen die heutigen Äußerungen klar hin, zusammen mit Nuklearwaffen. Das sei eine gefährliche Kombination, die die internationale Gemeinschaft nicht akzeptieren könne. Auch Polen, die Internationale Atomenergie-Organisation und vor allem Deutschland kritisierten die antisemtischen Provokationen des iranischen Präsidenten.