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Kampf der Generationen in der palästinensischen Fatah

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Kampf der Generationen in der palästinensischen Fatah

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Der Machtkampf in der Palästinenserführung im Vorfeld der Parlamentswahl am 25. Januar eskaliert. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas droht die Spaltung seiner Fatah-Partei, nachdem eine Reihe jüngerer Mitglieder ankündigten, eine eigene Kandidatenliste aufzustellen. Sie wollen damit gegen die “alte Garde” in der Fatah aufbegehren, der sie Korruption und Vetternwirtschaft vorwerfen. Unterdessen ist der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kureia zurückgetreten, um bei der Parlamentswahl am 25. Januar für die regierende Fatah-Bewegung kandidieren zu können. Denn nach palästinensischem Recht dürfen amtierende Minister nicht bei Wahlen kandidieren. Insgesamt legten sechs Minister ihre Ämter nieder, um an den Wahlen teilnehmen zu können. Mit Spannung wird deshalb das Abschneiden der Partei gegen die rivalisierende Hamas- Bewegung bei der heutigen Wahl mehrerer Stadtparlamente im Westjordanland erwartet.

Unterdessen sprach Abbas telefonisch mit dem in Israel inhaftierten Palästinenserführer Marwan Barghouthi. Er gilt als Hoffnungsträger der Fatah bei einer zukünftigen Friedenslösung und steckt möglicherweise hinter dem Spaltungsversuch der jungen Fatah-Parteirebellen. Wegen der Beteiligung an mehreren Terroranschlägen wurde Barghuti zu fünfmal lebenslänglich und 40 Jahren Gefängnis verurteilt.