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Ölpipeline zwischen Kasachstan und China in Betrieb genommen

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Ölpipeline zwischen Kasachstan und China in Betrieb genommen

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In Kasachstan ist die neue Öl-Pipeline nach China in Betrieb genommen worden.

Staatspräsident Nursultan Nasarbajew setzte in der Hauptstadt Astana per Knopfdruck den Pumpmechanismus in Gang.

Es ist das erste Mal, dass Erdöl aus einem Staat der einstigen Sowjetunion direkt in die Volksrepublik geliefert wird.

Die Chinesen kommen damit ihrem Ziel näher, eines Tages Zugang zu den Ölvorkommen des Kaspischen Meers zu haben.

Endpunkt auf kasachischer Seite ist der Steppenort Atasu.

Hier fand im Beisein von Vertretern beider Länder eine Eröffnungszeremonie statt.

Die Pipeline erstreckt sich über eine Länge von 960 Kilometern und hat eine Kapazität von 210.000 Barrel täglich.

Die Kosten beliefen sich auf mehr als 670 Millionen Euro.

Die Erdölförderung Kasachstan wird sich nach Schätzungen von Experten in den nächsten zehn Jahren auf 3,5 Millionen Barrel täglich verdreifachen.

Damit wird das Land für die internationale Energieversorgung eine immer wichtigere Rolle spielen.

In der Vergangenheit war die Ex-Sowjetrepublik von Moskau abhängig.

Nach der staatlichen Unabhängigkeit suchte Kasachstan zunehmend nach Alternativen, die sich in Form der Zusammenarbeit mit China boten.