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Wahlen im Irak: Explosion trotz scharfer Sicherheitsvorkehrungen

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Wahlen im Irak: Explosion trotz scharfer Sicherheitsvorkehrungen

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Überschattet von neuerlicher Gewalt haben am Donnerstag im Irak die Wahlen zum ersten regulären Parlament seit dem Sturz von Saddam Hussein begonnen. Kurz nach Öffnung der Wahllokale gab der irakische Präsident Dschalal Talabani seine Stimme ab. Insgesamt bewerben sich 334 politische Gruppierungen mit rund 7000 Kandidaten um die 275 Mandate. Rund 14 Millionen Iraker sind wahlberechtigt.

Während der Wahlen schloss die irakische Regierung vorübergehend die Landesgrenzen und ordnete in Bagdad und anderen Städten ein Fahrverbot an, um möglichen Attentatsversuchen vorzubeugen. Dennoch war in Bagdad kurz nach der Öffnung der Wahllokale eine Explosion zu hören. Die Ursache war zunächst unklar. Offenbar ereignete sich die Detonation nahe der Grünen Zone, wo die irakische Regierung ihren Sitz hat und die meisten Politiker zur Wahl gehen. Über Verletzte oder Sachschäden lagen keine Angaben vor.