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Inflation in Eurozone weiter schwächer - Stimmung in deutscher Wirtschaft auf Fünf-Jahres-Hoch

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Inflation in Eurozone weiter schwächer - Stimmung in deutscher Wirtschaft auf Fünf-Jahres-Hoch

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Endspurt im Weihnachtsgeschäftsgeschäft. Nach neuesten positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone und ganz besonders aus Deutschland kann der Einzelhandel in diesem Jahr auf ordentliche Umsätze hoffen.

So hat sich die Teuerung in den zwölf Ländern der Gemeinschaftswährung im November weiter abgeschwächt.

Der Grund: die gesunkenen Ölpreise.

Die jährliche Inflation lag bei 2,3 Prozent – nach 2,5 Prozent im Oktober.

Ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise hielt sich die sogenannte Kerninflationsrate unverändert bei 1,5 Prozent.

Nach Meinung von Volkswirten wird sich die Teuerung auch im Dezember weiter abbremsen.

Das sind ermutigende Signale, vor allem auch in Deutschland.

Dort scheint die Konjunktur endgültig die Kurve nach oben gekriegt zu haben.

Die Wirtschaft ist zum Jahresausklang so optimistisch wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Der Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts kletterte im Dezember unerwartet deutlich um mehr als zwei auf 99,6 Punkte.

Für die gesamte Eurozone heisst das: Mit der Wirtschaft geht es weiter aufwärts.

Die Europäische Zentralbank dürfte damit die Leitzinsen im kommenden Jahr weiter anheben.

Auch wenn sie die Zinserhöhung vom 1. Dezember nicht als Beginn eines neuen Zyklus verstanden wissen woltle.