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Bush schließt raschen Abzug aus dem Irak aus

US-Präsident George W. Bush hat einen Zeitplan für den Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak erneut abgelehnt. In einer Fernsehansprache sagte Bush, man dürfe die irakischen Freunde nicht im Stich lassen und der Welt signalisieren, daß man den Worten Amerikas nicht trauen könne. Die Parlamentswahl bedeute kein Ende der Gewalt sagte Bush.

“Manche sehen die Herausforderungen im Irak und schließen daraus, daß der Krieg verloren ist, daß er keinen Pfifferling und keinen einzigen weiteren Tag mehr wert ist. Ich glaube das nicht, unsere Kommandeure glauben das nicht, unsere Truppen glauben das nicht, nicht einmal die Terroristen glauben das. Sie fürchten das Erblühen eines demokratischen Irak”, sagte Bush. Allerdings könnten die US-Truppen in dem Maß aus dem Irak abgezogen werden, in dem die Iraker für ihre eigene Sicherheit sorgen könnten. Bush kommt durch die nicht abreißende Zahl getöteter US-Soldaten in immer größere Schwierigkeiten. Die Fernsehansprache war bereits die fünfte Rede zum Thema in 18 Tagen.
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