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Schweres Zugunglück mit Dutzenden Verletzten in Mittel-Italien

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Schweres Zugunglück mit Dutzenden Verletzten in Mittel-Italien

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Bei einem schweren Zugunglück in Mittelitalien sind am Dienstag Dutzende Menschen verletzt worden. Ein Zug fuhr am Bahnhof Roccasecca südöstlich von Rom auf einen stehenden Regionalzug auf. Mindestens 30 Menschen erlitten Verletzungen; mehrere mussten mit lebensgefährlichen Verwundungen teilweise mit Hubschraubern ins Krankenhaus gebracht werden. Zahlreiche Waggons seien in das Unglück verwickelt gewesen, hieß es, einer davon sei bei dem heftigen Aufprall umgestürzt.

Beide Züge waren von Rom aus gestartet. Die meisten Passagiere waren offenbar Studenten, die über Weihnachten zu ihren Eltern nach Süditalien reisen wollten. Der genaue Hergang des Unglücks war zunächst unklar; der italienische Verkehrsminister Pietro Lunardi beauftragte eine Sonderkommission mit einer Untersuchung. Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen waren an der Unfallstelle im Einsatz. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Die Waggons der Züge waren laut Berichten von Einsatzkräften vollständig zertrümmert und ineinander verkeilt.