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Zugunglück in Italien: Unfallursache gibt Ermittlern Rätsel auf

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Zugunglück in Italien: Unfallursache gibt Ermittlern Rätsel auf

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Nach dem Zugunglück in Mittelitalien ist die Zahl der Verletzten auf 59 gestiegen. Nach Angaben von Rettungskräften werden zwei Menschen noch immervermisst. Zwei Züge waren im Bahnhof von Roccasecca zusammengestoßen. Dabei wurden die Waggons vollständig zerstört. Die Wagen verkeilten sich ineinander. Die Feuerwehr setzte schweres Gerät ein, um die Verletzten zu bergen. Die Aufräumarbeiten dauern an.

Der Chefermittler der Bahnpolizei, Alberto Verna, erklärte, die Reisenden in den Zügen hätten großes Glück im Unglück gehabt. Der erste Zug habe nicht wie zunächst vermutet, gestanden, sondern sei wie der zweite Zug langsam in die selbe Richtung gefahren. Das habe die Intensität des Aufschlags gemindert. Das Unglück ereignete sich rund 130 Kilometer südlich von Rom. Beide Züge waren vom Hauptbahnhof in Rom aus gestartet. Warum es später zu dem Auffahrunfall kam, war zunächst unbekannt. Der italienische Verkehrsminister Pietro Lundari versprach, er werde eine Sonderkommission zur Klärung des Unfallhergangs einberufen.