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Keine guten Noten für britische Krankenhäuser im Kampf gegen Keime

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Keine guten Noten für britische Krankenhäuser im Kampf gegen Keime

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Erneut haben die öffentlichen Krankehäuser in Großbritannien keine guten Noten erhalten. Nur unzureichend werde in den nicht privatgeführten Hospitälern gegen die Ausbreitung eines Bakteriums vorgegangen, an dem allein im vergangenen Jahr rund 1.000 Patienten starben. Das ist das Resultat einer Untersuchung zweier Gesundheitsfürsorge Organisationen.

Marcia Fry von der Kommission für Gesundheitsfürsorge erklärt, dass 2/3 aller Krankenhäuser ausreichende Maßnahmen im Kampf gegen den Keim ergriffen hätten. Die übrigen Hospitäler täten einfach zu wenig. Sorge bereite auch die unkontrollierte Verabreichung von Antibiotika. Das Bakterium Clostridium diffcile führt vornehmlich bei, durch Antibiotika veränderter Darmflora, zu schweren Durchfallerkrankungen. Eine Ursache für ein Erkrankungen kann auch die Behandlung mit magensäurehemmenden Medikamenten sein. Ansonsten ist der Keim, der bei gesunden Menschen auch im Stuhl zu finden ist, harmlos. Durch das Bakterium erkrankten in Großbritannien im vergangenen Jahr rund 44.000 Menschen.