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Sri Lanka gedenkt der 30.000 Flutwellenopfer

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Sri Lanka gedenkt der 30.000 Flutwellenopfer

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Der neue Präsident Mahinda Rajapakse rief zu zwei Schweigeminuten für die Toten auf. Die zentrale Gedenkverabstaltung fand im Süden des Landes statt. Hier hatte die Flutwelle einen vollbesetzten Zug aus den Gleisen geworfen. Dabei waren mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen. Im ganzen Land kamen Menschen zu christlichen, hinduistischen, buddhistischen und muslimischen Gottesdiensten zusammen. Allein in dem kleinen Dorf Seenigma 100 km südlich der Hauptstadt Colombo waren 120 Tote zu beklagen. Für jedes Opfer wurde eine Flagge gehisst. Um Segen für die Toten zu erbitten, zündeten die Dorfbewohner Öllampen an.