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Chaos und Raketenbeschuss im Gaza-Streifen.

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Chaos und Raketenbeschuss im Gaza-Streifen.

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Einen Monat vor den Parlamentswahlen verliert die palästinensische Regierung immer mehr die Kontrolle. Für einige Stunden besetzten bewaffnete Männer den Gouverneurssitz und zwei weitere Regierungsgebäude im Norden des Gaza-Streifens. Die Männer der Al-Aksa-Brigaden – der militanten Splittergruppe der Fatah-Bewegung von Präsident Mahmud Abbas – drohten der eigenen Regierung mit Anschlägen und forderten Arbeitsplätze.

Unterdessen hat Israels Luftwaffe mehrere Ziele im Gaza-Streifen angegriffen. Nach Angaben der israelischen Armee waren unter den Zielen auch zwei Büros der Al-Aksa-Brigaden, in denen Raketenangriffe auf Israel geplant worden seien. Verletzt wurde offenbar niemand. Die israelische Armee hat außerdem damit begonnen, im Norden des Gazastreifens eine Sicherheitszone einzurichten.

Alle Orte in dem Gebiet, aus denen Raketen abgefeuert werden, sollten nach Armeeangaben angegriffen werden. Die Menschen, die dort leben, würden in Flugblättern dazu aufgerufen, ihre Wohnorte zu verlassen. So solle dem Beschuss israelischer Grenzorte mit Kleinraketen Einhalt geboten werden, der seit dem Gazarückzug massiv zugenommen habe.