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Proteste gegen Wahlergebnisse im Irak.

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Proteste gegen Wahlergebnisse im Irak.

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In Bagdad haben mehr als 10.000 Menschen gegen die Ergebnisse der Parlamentswahl protestiert. Zu der Demonstration hatte die Bewegung “Maram” aufgerufen – ein Zusammenschluss aus 42 säkularen und sunnitischen Gruppen aufgerufen, zu dem auch die Liste des früheren Regierungschefs Iyad Allawi gehört. Die Demonstranten warfen der Regierung Wahlbetrug vor und forderten Neuwahlen. Ein christlicher Demonstrant sagte: “Wir wollen, dass unsere Stimmen gehört werden. Die Öffentlichkeit soll wissen, dass wir eine Regierung wollen, die Sunniten, Schiiten und Christen gleich behandelt. Wir sind gegen die Teilung des Landes nach Konfessionen.” Die arabischen Sunniten hatten sich bei der Parlamentswahl am 15. Dezember zum ersten Mal an einer Wahl seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein beteiligt. Nach den bisher bekannt gewordenen Teilergebnissen ist die religiöse Schiiten-Allianz Sieger.